Die Russische Sprache
Geschichte
Der 6. Jahrhundert war der Zeuge der Aussiedlung der slawischen Bevölkerung von Altpolen. Die Slawen gingen nach westen Richtung Elbe und nach Süden in Richtung der Adria. Sie bewohnten allmählich den größten Teil der Balkanstaaten. Im 10. jahrhundert hatten drei slawische Sprachgruppen aufgetaucht: West-, Süd- und Ostslawisch. Ostslawisch führte zu modernen Sprachen, die heutzutage als Ukrainisch, Weißrußisch und Rußisch bekannt sind. Die slawische Sprachen bewahrten viele gemeinsamen Merkmalen insbesonders in der grammatikalischen Struktur auf. Deshalb könnten die getrennte Gruppen eine gemeinsame geschriebene Sprache benutzen. Diese Sprache war als Altslawisch bzw. Alt Kirchenslawisch bekannt.
Die politische Erhebungen des früheren 20. Jahrhundert und die dazu gehörigen Änderungen der politischen Ideologie haben seinen modernen Aspekt an der Rußischen Sprache nach der Rechtschreibreform vom 1918 gegeben. Durch den Aufbruch der Sowjetunion in 1991, wurden 14 unabhängige Republiken gegründet. Rußland bzw die Rußische Föderation umfaßt den größten Teil der ehemaligen Sowjetunion. Alle die Republiken bewahren die Rußische Sprache als ihre offizielle Sprache zusammen mit anderen lokalen Sprachen.
Dialekte
Trotz einer Reform nach 1900, besonders das Vokabular betreffend, bestehen weiterhin zahlreiche Dialekte in Rußland. Linguisten teilen die Dialekte in zwei Hauptgruppen auf: "Nord" und "Süd", wobei Moskau in der Mitte liegt. Von anderen wird dir Sprache in drei Gruppen geteilt: Nord-, Mittel und Südrußisch, hier liegt Moskau in der mittleren Zone. Eine genaue Analyse der russischen Dialekte würde zahlreiche Unterkategorien benötigen. Die Dialekte Nordrußlands betonen das "o" klar (auch "okanye" genannt). Einige dieser Merkmale werden auch im modernen Ukranisch verwendet, was auf die Beständigkeit der Sprache oder auf den starken Einfluß Rußlands geschoben werden könnte.Grammatik
Rußisch ist eine faszinierende Sprache, die aber nicht einfach zu lernen ist. Man muß erst Kyrillisch verstehen, d.h. das rußische Alphabet, daß unterschiedliche Charakter im Vergleich mit dem westlichen Schriftsystem. Kyrillisch hat 33 Buchstaben plus zwei Buchstaben ohne Klang ( zwar werden die meisten russischen Konsonanten sowohl hart als auch weich ausgrsprochen). Es ist aber möglich, daß Du schon nach einem Monat ein bißchen Rußisch lesen könntest (aber nicht fließend lesen!) Mach's aber ruhig! Das war nur eine Einleitung, lese weiter, wenn Du wissen willst, was Rußisch zu verstecken hat. Es gibt sechs verschiedene Kasus, keine Artikel in normalen Sätzen vorhanden und wird man das Verb "sein" normalerweise nicht finden. So, wenn man "Mark ist ein Junge" sagen möchte, sollte man einfach "Mark Junge" sagen. Wenn das all sehr kompliziert scheint, warte ab, und erfahre etwas mehr über das Verb "gehen", das man durch sechs verschiedenen Formen äußern kann. es kommt nämlich darauf an, wie Du die Handlung ausführst. Ein Verb gilt, wenn man nur in eine Richtung geht (Einzelrichtungsaktion). Ein anderes wenn man geht und kommt zurück (Multirichtungsaktion). Andere sind, wenn man spazierengeht, mit dem Bus oder dem Zug fährt, usw...Es gibt ein Verb für irgendeinen Verkehrsmittel, eine gute Übung für das Gedächtnis! Wenn Du noch ein oder zwei Monat ausstehen kannst, wirst Du bestimmt den Unterschied zwischen "mit dem Bus bzw. Zug zur Arbeit fahren" machen. Dann kannst Du schon zufrieden sein, oder?